3. Badisches Rope Skipping Camp 2011
3.Badisches Rope Skipping Camp – super gut!
Trainingslager der badischen Seilspringer in Mannheim ein voller Erfolg
140 Daumen recken sich nach oben und aus 140 Kehlen schallt es lautstark: „Super gut!“. Mit der Frage: „Wie geht`s euch denn so?“ und der einstimmig eingeübten Antwort beginnt jeder Tag in der Integrierten Gesamtschule Herzogenried. Wenn sich an anderen Schulen bereits die Putzkolonnen durch Klassenzimmer und Turnhallen bewegen, springen hier 140 Rope Skipper aus badischen, pfälzischen und saarländischen Turnvereinen über Seile.
14 erfahrene und speziell geschulte Rope Skipper des Badischen Turner Bundes im Alter zwischen 14 und 22 Jahren geben ihr Wissen und Können an den Rope Skipping Nachwuchs und dessen Trainer weiter. In diesem „Staffteam“ findet sich der amtierende Deutsche Vizemeister, Pascal Bär, das komplette Silbermedaillenteam der TSG Seckenheim und und alle Badischen Meister von 2011. Dieses Prinzip des „Lernens Mit- und Voneinander“ stammt aus den USA, wo fast nur auf diese Weise gelernt und trainiert wird. Die Campstaffs kommen in diesem Jahr von drei badischen Vereinen – der TSG Seckenheim, dem LSV Ladenburg und der Turnerschaft Ottersweier, wobei die Camproutine und der Sessionplan von der TSG Seckenheim erarbeitet und choreografiert wurden.
Von der TSG Seckenheim kommt an einem Abend auch ein Team aus Turntrainern und aktiven Leistungsturnerinnen unter der Leitung von Tanja Stephan und Heike Wolf, die den Seilspringern im Bereich der gymnastischen und turnerischen Elemente „auf die Sprünge“ helfen will.
An den anderen Abenden entspannen sich die Campteilnehmer im nahegelegenen Herzogenriedbad oder bei Gesellschaftsspielen.
In diesem Jahr können die Trainer der teilnehmenden Vereine erstmalig parallel zu den ablaufenden Einheiten (Sessions)bei den Wettkampf-und Kampfrichterbeauftragten des Badischen Turner-Bundes (Barbara Wörz und Esther Laryea)an einem Trainerseminar teilnehmen. Hier geht es um die Methodik der Sprungeinführung und das Wettkampf- und Wertungssystem geschult. Darüber hinaus gibt Henner Böttcher noch einen Einblick in die Systematik der Sprünge und die Showentwicklung.
Abgesehen von kleineren Blessuren und einem richtig ausgewachsenen Muskelkater gab es nur Positives zu vermelden. Am Endes Camps bedankte sich Schulleiter Rainer Mickelat, selbst Vater einer Springerin, bei den Organisatoren des BTB (Henner Böttcher und Barbara Wörz) und den Straffs, dass alles reibungslos ohne Probleme und Schäden geklappt habe.
Mit der Staffshow und der Camproutine verabschieden sich die Teilnehmer voneinander und zeigen den angereisten Abholkomitees, was in den vergangenen Tagen alles gelernt und gelehrt wurde.
Am Ende kommt dann die Frage: „Wie hat es euch gefallen?“ und wie zu Beginn des Camps gehen 140 Daumen nach oben und das „Supergut“ lässt die Halle erbeben.
Barbara Wörz
| Weiter > |
|---|
Aktualisiert (Sonntag, den 20. November 2011 um 08:14 Uhr)



